Feurige Tropfen zu Carrè di Agnello


Zelebrieren Sie den Geschmack des Südens – mit einem schönen Stück Lamm. Die passenden Weine zu dieser zarten Delikatesse finden Sie rund ums Mittelmeer.

Hier wächst zusammen, was zusammengehört. Im mediterranen Raum fühlen sich Schafherden schon seit Jahrtausenden wohl. Das Fleisch der jungen Lämmer ist parfümiert wie die wilden Kräuter des Südens, die es so gut begleiten. Und auch die Weinwahl liegt ganz nah – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn zum knusprigen Lammkotelett, zur geschmorten Haxe oder zum royalen Carré di agnello, wie es unser Ristorante Barbatti in Luzern serviert, passen am besten die feurigen Trauben des Mittelmeers. Drei Tipps.

Syrah

Diese französische Sorte gedeiht auf Sizilien und in der Toskana ganz ausgezeichnet und ergibt dort beerigkonzentrierte Tropfen. Ihr Markenzeichen: eine aparte Note von weissem Pfeffer, wie gemacht zum würzigen Agnello. Pikant!

Cannonau

Fleischig und würzig – nein, wir sprechen nicht vom Lamm, sondern vom Cannonau, der Vorzeigetraube Sardiniens. Was die beiden zusätzlich verbindet: eine zarte Süsse, die sowohl dem Wein als auch dem Fleisch zu eigen ist. Harmonisch!

Carignano

Der Carignano ist ein echter Hitzkopf. Je wärmer das Klima, desto besser gedeiht er, etwa in der Toskana oder auf Sardinien. In die Paarung mit Lamm bringt er ein sattes Pflaumenbouquet, reichlich Tannin und eine markante Säure ein. Temperamentvoll!

«Zu Lamm empfehle ich grundsätzlich einen Rotwein – gerne aus Italien.»

Danijel Filipovic
Kundenberater Region Mittelland

Fruchtig

«Der Insoglio del Cinghiale ist ein warmer Tropfen mit viel Charme, süsser Würze und Aromen von dunklen Früchten wie Brombeeren und Cassis. Unverkennbar die Syrah-Traube, die ihm eine pfeffrige Note verleiht. Dezente Röstaromen harmonieren perfekt mit dem gebratenen Lammcarré.»

Würzig

«Vollmundig mit Eleganz und viel Schmelz. Der kräftige Körper, die fruchtigen Aromen, das Bouquet von Zedernholz und Eukalyptus schmeicheln der Nase. Zudem hat dieser Tropfen eine Würze, welche das Lamm schön ergänzt. Leider war ich noch nie in Sardinien - aber das werde ich nachholen!»

Temperamentvoll

«Diesen roten Sarden mag ich besonders zu selber gemachten Gnocchi oder zartem Saltimbocca mit Safranrisotto. Und natürlich zu Lamm. Er riecht würzig, im Gaumen schmeckt er harmonisch und samtig weich. Und das Finale erst: Pflaumen- und dezente Holznoten – perfetto.»

Menü