Verkäuferin präsentiert einem Kunden eine Flasche WeinVerkäuferin präsentiert einem Kunden eine Flasche Wein

Was das Etikett verrät


Ist das Ihnen auch schon passiert? Sie stehen vor dem Weinregal – und sind komplett überfordert. Doch es gibt eine gute Nachricht: Das Etikett verrät schon eine ganze Menge über den Wein.

Etikette des TorcicodaEtikette des Torcicoda

Machen wir uns nichts vor: Wir alle kaufen (auch) nach dem Auge, denn ein schönes Weinetikett macht Freude. Nur, was bringt eine gute Aufmachung, wenn der Inhalt nicht überzeugt? Das klingt jetzt alles etwas nach Lotterie, denn selbstverständlich gibt es Top-Weine mit Top-Etikett, aber manchmal würde man die allerbesten Tropfen glatt im Regal stehen lassen. Mit einem prüfenden Blick aufs Etikett erkennt man aber schon mal ein paar wichtige Fakten, die bei der Auswahl helfen.

Ein Beispiel:

  • Weinname: Torcicoda (schöner Name, nicht?)
  • Traubensorte: Primitivo (das ist die rote Paradetraube Apuliens, sie ergibt süss-fruchtige Weine)
  • Region: Salento (die sonnenverwöhnte Weinregion im Absatz des Stiefels)
  • Qualitätsstufe: IGT (bedeutet «Indicazione geografica tipica» und schützt den Wein durch eine geografische Angabe)
  • Jahrgang: (in diesem Jahr wurden die Trauben geerntet)
  • Produzent: Tormaresca (das Apulien-Weingut der Familie Antinori)

Auf dem Rückenetikett finden sich dann weitere Angaben wie Flaschengrösse, Volumenprozent, verwendete Zusätze (z.B. Schwefel aka Sulfite), ob der Wein biologisch hergestellt wurde, etc.



Am einfachsten also, Sie merken sich, welche Traubensorten Ihnen schmecken. Oder ob Sie lieber üppige Weine mit viel Frucht (tendenziell aus dem heissen Süden) oder schlanke Gewächse mit präsenter Säure (eher aus dem Norden) bevorzugen. Noch besser, Sie lassen sich in einem Fachgeschäft wie beispielsweise unserer Bindella Vinoteca in Zürich, Bern oder Tessin beraten. Denn bei uns können Sie sämtliche Aktionsweine kostenlos degustieren und merken gleich beim Probieren, ob Sie eher Weine mögen, die im Holzfass gereift sind (das merkt man oftmals Aromen von Vanille, Zedernholz, Kokosnuss) oder auf Tropfen stehen, die mit ihrer klaren, unverfälschten Frucht verführen. Und: Unsere Weinprofis wissen auch, welche Weine zu Apéro-Crostini oder dem Sonntagsbraten passen und geben gerne Tipps. Denn Food & Wine Pairing ist nochmals eine ganze Welt für sich …



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