
Fiano
Italienische Urkraft
Die Existenz einer Rebsorte hängt manchmal am seidenen Faden. Hätte sich Winzer Antonio Mastroberardino (1928–2014) in den 1970er Jahren nicht vehement für die autochthonen Trauben seiner Heimat Kampanien eingesetzt, gäbe es den Fiano heute wohl nicht mehr. Und was für ein Verlust das wäre!
Die uralte süditalienische Weissweintraube, die besonders gut um den Ort Avellino gedeiht, liefert herrlich stoffige, alterungsfähige Tropfen mit Aromen von Mandel, Haselnuss und Honig. Sie haben ein verblüffendes Reifepotenzial und passen perfekt zu grilliertem Salzwasserfisch aus dem Mittelmeer.