• Reben von Braida im Piemont

Braida

Ein Leben für den Barbera

Wissen Sie, warum der Gutsname «Braida» auf den Etiketten stets in Anführungszeichen steht? Es handelt sich um einen Spitznamen, welchen schon der Grossvater der heutigen Besitzer trug. Er vererbte ihn an seinen Sohn, der eigentlich Giacomo Bologna hiess. Doch mit dem Namen Braida wurde er weltberühmt. Sein Verdienst: Fast im Alleingang machte er den Barbera hoffähig. Bis in die 1980er-Jahre hatte diese Traube nicht viele Fans. Damals ergab sie dünne, säuerliche Alltagsweine. Doch Giacomo Bologna glaubte an ihr Potenzial. Und er kitzelte es heraus – indem er etwa die Erträge beschränkte und als Erster die Weine in der Barrique ausbaute. Das Resultat hat einen Namen: Bricco dell’Uccellone. Bis heute gilt dieser Tropfen als Vater des modernen Barbera.

Raffaella Bologna, Norbert Reinisch, Beppe Bologna

Führen das grosse Familienerbe weiter: die Bolognas

Giacomos Kinder Raffaella und Giuseppe («Beppe»), beide Önologen, knüpfen mit Bravour an das Werk des Vaters an. «Es ist die Fortführung eines Traums, den wir mit Stolz weiterleben», sagt Raffaella. Ein Geheimtipp: Probieren Sie den Brachetto d’Acqui. Dieser rote, leicht moussierende Süsswein ist ein verblüffender Partner für Schokolade.

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