Kunst in den Bindella Unternehmungen

Wir fördern die zeitgenössische Malerei und Bildhauerei. Die Kunst und ihre stille, nährende Kraft möchten wir mit Ihnen, unseren Gästen und MitarbeiterInnen teilen.

Mit all unseren Sinnen verehren, bewundern und geniessen wir die Gegenwart der Kunst. Gemälde und Skulpturen beleben die Räume in unseren Restaurants. Sie schaffen in jedem Lokal ein eigenes, einmaliges Ambiente.

Seit 30 Jahren widmen wir unseren Weinkatalog „Vinario“ jeweils einer oder einem Kunstschaffenden. Neben Beschreibungen der WinzerInnen und Angaben zu ihren Weinen präsentieren wir im Vinario eine Auswahl von Kunst-Werken.

KünstlerInnen

Die KünstlerInnen besuchen wir regelmässig im Atelier, um uns in die Umgebung dort einfühlen zu können. Wir pflegen zu ihnen intensive Kontakte, mitunter lange Freundschaften. So zum Beispiel mit:

Cobet (*1940 in Gstaad) geht den Facetten des täglichen Lebens nachhaltig auf den Grund. Seine Bilder – Sequenzen aus seinem Leben – erzählen mehr, als Worte fassen könnten. Die Motive vermitteln seine Lebenshaltung: Respekt, Sensibilität, still-gründliche Beobachtungsgabe, aufrichtige Liebe „des choses de la vie”, des Schlichten, Alltäglichen, manchmal fast in Vergessenheit Geratenen.

In allen seinen Gemälden begegnen wir einer Lebensfreude, einem Sonnenaufgang an einem unberührten, taufrischen Frühlingsmorgen gleichend. Kraftvoll der Ausdruck, schwebend auf den hell leuchtenden Farbnuancen, die harmonischer nicht ineinanderfliessen könnten. Cobets ureigene Farbe – so wenigstens spüren wir es – ist das Blau. In allen Abstufungen umhüllt es uns unentwegt mit offenen Armen. An diesem Spiel von Helligkeit, strahlendem Licht, sonniger Wärme und stillem Schatten ist einfach nicht vorbeizukommen...

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„Schönheit festhalten”, so fasst Rolf Brem (*1926 in Luzern) seine Freude an der Bildhauerei zusammen. Angetrieben und inspiriert hat ihn seine gründliche Auseinandersetzung mit der Antike. Um schliesslich die eigene, unverwechselbare Handschrift zu finden.

Eine ganz besondere Freundschaft verbindet uns mit Rolf Brem. Die Aussaat dazu bildete unsere Faszination für sein grossartiges Kunstschaffen. Man spürt überall – in seinem Werk, in seinem Haus, in seinem Atelier – eine tiefgründige Kraft. Es ist die Kraft der bedingungslosen Liebe für das Natürliche und die Ästhetik des Unverfälschten. Rolf Brem schöpft aus dem Vollen.

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Wir sind glücklich und dankbar, dass Bruno Bischofberger (*1926 in Winterthur; †2006 in Winterthur) sein letztes Werk für unsere Gäste in der Santa Lucia Corso erschaffen hat. Ein grossformatiges, mehrteiliges Wandbild, eine einzigartige Komposition – dem Thema „Commedia dell’Arte” gewidmet. Die Figuren aus dem italienischen Stegreiftheater beleben den Raum, erweitern die Dimensionen und ziehen den Betrachter fast magisch an.

Es ging Bruno Bischofberger immer wieder darum, die innere Gestimmtheit eines Bildes aus der Farbe heraus entstehen zu lassen. Seine Arbeit ist nicht einer äusseren Chronologie unterworfen, sondern folgt einer inneren Überzeugung und Beständigkeit. Figuren, Landschaften und Stillleben bilden seine Motive – integriert über eine meisterhafte, leidenschaftliche Farbgebung. Diese Malerei widerspiegelt den Künstler und seine besondere Kultiviertheit.

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Mit einer fast flüchtig anmutenden Lässigkeit handelte Hanny Fries (*1918 in Zürich; †2009 in Zürich) die sie interessierenden Themen auf der Leinwand ab. Die Farben verbunden zu einer einzigartigen Klangharmonie. Beim näheren Hinsehen fallen die wesentlichen Details, die das Ganze ausmachen, auf. Nicht der Bus ist von Bedeutung, sondern seine orange Farbe. Nicht das Wäldlein, sondern die roten Bänke dahinter. Nicht der Wartsaal schlechthin, sondern seine stille Leere.

Hanny Fries machte es uns sehr leicht, sie spontan in unser Herz zu schliessen. War sie doch so grosszügig. Vor allem im Geben. Geistreich. Visionär. Der Zukunft immer voraus. Wir sind dankbar, für die inspirierenden und bereichernden Begegnungen mit ihr. So erfrischend wie ein Frühlingswind.

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Hunolds (*1939 in Zürich; †2009 in Zürich) Kunstschaffen baute auf einer grundsoliden klassischen Ausbildung auf. Keine Technik und Manier, die er nicht beherrschte. Bleistift, Rötel, Farbstift, Kohle, Kreide, Rohrfeder, Kaltnadel, Aquarell, Pastell, Gouache, Öl, Hinterglasmalerei… Hinzu kam ein ausgeprägtes Gefühl für Farbdramaturgie und -klänge, von zurückhaltend zart bis hin zu den ausdrucksstärksten Farbfeuerwerken und „Vulkanausbrüchen“.

Hans Hunold, unser Freund und hochbegabte Künster, lebt weiter. In den zahlreichen Gemälden, die unserer Umgebung eine ganz besondere Anmut verleihen. Wir durften von ihm so viel empfangen. Ewig dauernd. Wie grossartig sein Vermächtnis.

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Für seine Ölbilder mit ihren klaren, malerischen Lösungen braucht Alphonse Lanoë (*1926 in Malestroit in der Bretagne) die Anregung von Wanderungen und Reisen. Skizzen davon sind für ihn wichtige kleine Glücksmomente und vielleicht Teil eines zukünftigen Gemäldes.

In seinen Entwürfen arbeitet Lanoë schnell, nicht haargenau, sondern mit grosszügigen Einteilungen und wichtigen Akzenten. In kurzer Zeit soll die Stimmung da sein, dann ist es gut. Himmel, Schatten, Küsten, Häuser, Bäume, Berge und Menschen sind wichtige Elemente. Mit kurzen Worten ergänzt Lanoë einzelne Arbeiten, präzise Feststellungen für seine Bilderwelt, festgehalten aus einem reichen Fluss von Eindrücken.

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Christopher Lehmpfuhlls (*1972 in Berlin) Bilder strahlen ein einzigartiges Leuchten aus, einen ergreifenden Farbklang. Sie strotzen vor Kraft und ziehen einen in ihren Bann. Nicht mit Pinsel, sondern mit den Fingern mischt er die Farben und trägt sie grosszügig und dick auf der Leinwand auf. Draussen – im Freien. Seine Adleraugen erkennen flugs das Wesentliche. Mit besonderem Gespür für Raum, Licht und Weite.

Wir sind fasziniert von diesem jungen Berliner Kunstmaler. Er ist sympathisch bescheiden. Von warmer Herzlichkeit. Und spontaner Heiterkeit. Und heute unser lieber Freund...

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Michel Malys (*1936 in Blois in der Provence) Malerei fasziniert. Tut uns gut. Wie der Sauerstoff beim Wandern. Sie ist massiv. Und solid. Der Betrachter ist immer in die unmittelbare Gegenwart der Szene einbezogen, als Teil von ihr.

Malys Bilder offenbaren ein fundiertes Kunsthandwerk, ein akribisches Arbeiten und eine strenge Disziplin – verbunden mit der grossgeistigen Einfühlsamkeit und seinem einzigartiges Talent für Farbklänge. Maly will nicht einfach ‚schön’ malen. Skizzen zu seinen Werken entstehen draussen. In der Natur. Die Schöpfung erfolgt im Atelier. Maly malt wie er atmet. Rein instinktiv.

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Besessen von der Malerei, von der Natur, von den Farben malte Roger Mühl (*1929 in Strasbourg; †2008 in Mougins in Alpes-Maritimes) Landschaften, Portraits und Stilleben.

In seinem Haus in Mougins hingen die die Bilder seiner Freunde, der berühmten Köche Bocuse, Chapel, Vergé… Seine Werke strahlen eine beeindruckende Kraft aus, getragen von leuchtenden Farben.

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Sabbionis (*1940 in Bologna) Gemälde von leuchtender Klarheit, zartem Farbklang und schlichter Schönheit begeistern uns – vor allem die Themen rund um das märchenhafte Venedig. In die Farbgebung lässt er am meisten Energie einfliessen. Gerne zitiert er Woody Allen, das sonnigstrahlende Venedig deprimiere eher. Aufmunternd wirke dagegen das graue, gelöschte Licht, welches die Farben definiere und exaltieren lasse.

Sein Schaffen zeichnet sich durch einen skrupellosen Tiefgang meisterhaften Könnens aus. Sabbionis Herzlichkeit, dieses schlicht und leise strahlende Licht, getragen von ungeschminkter Lebensfreude, finden wir in seinen Werken.

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Henri Schmids (*1924 in Winterthur-Töss) Bilder strahlen eine spürbare Lebensfreude und Dankbarkeit aus. Er schafft mit all seinen Sinnen. Seine Kreativität wird ebenso vom Sehnerv geweckt wie vom Geruch- und Geschmacksinn, dem Gehör und von seiner taktilen Wahrnehmung.

Beim Malen roter Johannisbeeren in einer Schüssel, so erzählte er uns, habe er im Gaumen die Säure der Beeren so intensiv gespürt, dass er spontan eine Zuckerdose neben die Schüssel gesetzt habe und diese mit auf das Bild malte.

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